Flüssig appliziert
Die Abdichtung wird auf den vorbereiteten Untergrund flüssig aufgebracht. Dadurch können auch komplizierte Geometrien, Übergänge und Anschlussbereiche ohne starre Formteile geschlossen werden.
Anfrage senden
Fenster · Türen · Baukörperanschluss
Der untere Anschluss entscheidet mit darüber, ob ein bodentiefes Fenster- oder Türelement dauerhaft funktioniert. Wir stellen diese Schnittstelle flüssig appliziert, nahtlos und dauerelastisch her – bei eigenen Elementen ebenso wie im geeigneten Bestand.
Sensible Schnittstelle
Beton, Sockel, Elementprofil, Fugen und angrenzende Abdichtungsebenen müssen als zusammenhängendes Detail betrachtet werden. Gerade bei bodentiefen Elementen entstehen hier häufig die anspruchsvollsten Übergänge.
Die Abdichtung wird auf den vorbereiteten Untergrund flüssig aufgebracht. Dadurch können auch komplizierte Geometrien, Übergänge und Anschlussbereiche ohne starre Formteile geschlossen werden.
Nach der Aushärtung entsteht eine zusammenhängende, dauerhaft elastische Abdichtungsmembran, die Bewegungen im Anschlussbereich aufnehmen kann.
Wir führen die Arbeiten nicht nur an von uns montierten Fenstern und Türen aus, sondern – bei technisch geeignetem Aufbau – auch an bereits vorhandenen oder fremd montierten Elementen.
Altbau & Bestand
Bei Bestandsgebäuden kann eine fachgerechte Abdichtung voraussetzen, dass der vorhandene Fassadenaufbau lokal geöffnet wird. Bei Klinkerfassaden bedeutet das unter Umständen, einzelne Steine im Anschlussbereich auszubauen.
Auf Wunsch übernehmen wir auch die Wiederherstellung: ausgebaute Klinker werden nach der Abdichtung wieder eingesetzt und der bearbeitete Bereich neu verfugt. Damit bleibt die Schnittstelle nicht bei einem halben Gewerk stehen.
Eine Sockel- oder Anschlussabdichtung kann unabhängig von einer neuen Fenstermontage angefragt werden.
Vorher & Nachher
Gerade im Bestand wird sichtbar, was hinter einer dauerhaft funktionierenden Anschlussabdichtung steckt: Der Sockel wird freigelegt, der Untergrund vorbereitet und anschließend als zusammenhängender Anschluss an das Bauelement abgedichtet.

Bestand und Anschlussbereiche sind geöffnet, damit Untergrund und Übergänge technisch beurteilt und vorbereitet werden können.

Nach der Vorbereitung verbindet die flüssig applizierte Abdichtung Bauelement, Sockel und angrenzende Flächen zu einer geschlossenen Anschlusszone.
Technik & Regelwerke
Für den luftdichten Anschluss des Bauelements an den Baukörper wird insbesondere die jeweilige Einbausituation nach DIN 4108-7 berücksichtigt.
Bei Sockelbereichen, Spritzwasserbeanspruchung oder erdberührten Anschlüssen können die einschlägigen Regelungen der DIN 18533 maßgeblich sein.
Bei Übergängen zu Terrassen oder Balkonen können zusätzlich die Regelungen der DIN 18531 relevant werden. Reduzierte Anschlusshöhen erfordern eine objektspezifische Detailplanung.
Welche Regelwerke im Einzelfall greifen, richtet sich nach Untergrund, Wasserbeanspruchung, Anschlussgeometrie, vorhandenen Abdichtungsebenen und der konkreten baulichen Situation.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zur nachträglichen Sockel- und Anschlussabdichtung.
Ja. Sofern Untergrund, Aufbau und Anschlussgeometrie technisch geeignet sind, führen wir Sockel- und Anschlussabdichtungen auch an bereits vorhandenen oder durch andere Unternehmen montierten Bauelementen aus.
Ja. Je nach Bestand kann es notwendig sein, Klinker im Anschlussbereich lokal auszubauen, damit die Abdichtung fachgerecht hergestellt werden kann. Auf Wunsch setzen wir die ausgebauten Steine anschließend wieder ein und verfugen den bearbeiteten Bereich.
Das hängt von der konkreten Einbausituation ab. Für die Luftdichtheit ist insbesondere DIN 4108-7 relevant. Im Sockel- oder erdberührten Bereich können Regelungen der DIN 18533 einschlägig sein; bei Anschlüssen an Terrassen oder Balkone kann DIN 18531 zu berücksichtigen sein.
Anfrage
Fotos vom Sockelbereich und vom gesamten Element helfen bei einer ersten Einschätzung. Bei Bestandskonstruktionen prüfen wir anschließend vor Ort, welche Öffnungs- und Abdichtungsarbeiten tatsächlich erforderlich sind.